Wir programmieren und integrieren Dobot-Roboter seit Jahren in echten Fertigungsumgebungen. Dieser Überblick zeigt, wie sich MG400, M1 Pro und die CR-Serie in Traglast, Bauform und Einsatz unterscheiden, damit Sie die Baureihen einordnen können, mit denen wir arbeiten.
Die drei Baureihen im Überblick
- Dobot MG400: kompakter Desktop-Vierachser mit rund 750 g Traglast und etwa 440 mm Reichweite. Ideal für Pick-and-Place, Prüfstationen, Dosieren und Ausbildung. Passt auf jeden Werktisch.
- Dobot M1 Pro: SCARA-Bauform mit 1,5 kg Traglast und 400 mm Reichweite. Stark bei schnellen, präzisen Bewegungen in der Ebene, etwa Bestückung, Schrauben und Montage.
- Dobot CR-Serie (CR3 bis CR16): sechsachsige Cobots mit 3 bis 16 kg Traglast und bis zu 1300 mm Reichweite. Für Maschinenbeschickung, Palettieren, Schweißen und alles, was Bewegungsfreiheit im Raum braucht.
Worin sich die Baureihen unterscheiden
- Traglast inklusive Greifer: Das Werkzeuggewicht zählt immer mit. Ein 2-kg-Werkstück mit 1-kg-Greifer liegt beim CR5, nicht mehr beim CR3.
- Arbeitsraum: Ebene Aufgaben (SCARA/MG400) sind günstiger zu lösen als räumliche (CR-Serie).
- Taktzeit: SCARA schlägt Sechsachser bei schnellen 2D-Zyklen fast immer.
- Kollaboration: Die CR-Serie ist als Cobot für den Betrieb ohne Schutzzaun ausgelegt. Die Risikobeurteilung bleibt trotzdem Pflicht.
- Integration: Alle drei sprechen Lua über DobotStudio Pro. Peripherie, IO und Monitoring entscheiden über den Projekterfolg, nicht das Datenblatt.
Aus der Praxis: typische Einsätze
In der Praxis sehen wir den MG400 bei Einstieg und Ausbildung, den M1 Pro bei schnellen Montageaufgaben und die CR-Serie in flexiblen Zellen. Steht die Baureihe fest, übernehmen wir die Programmierung, die Steuerungs- und Bediensoftware, die Überarbeitung der Ablaufskripte und die Anbindung an das zentrale Monitoring mit Leif.
Häufige Fragen
Welcher Dobot eignet sich für Einsteiger und Ausbildung?
Der MG400: kompakt, robust, günstig und mit derselben Lua-Programmierung wie die großen Modelle. Wer damit programmieren lernt, kann das Wissen direkt auf M1 Pro und CR-Serie übertragen.
Kann ich einen Dobot ohne Schutzzaun betreiben?
Die CR-Serie ist als kollaborativer Roboter dafür ausgelegt. Voraussetzung ist immer eine dokumentierte Risikobeurteilung der gesamten Anwendung inklusive Greifer und Werkstück.
Wie überwache ich mehrere Dobot-Roboter zentral?
Mit einem zentralen Log- und Anlagen-Server wie Leif: Alle Roboter senden ihre Meldungen per TCP oder REST, Sie sehen Status und Fehler live im Browser und auf dem Hallenplan.