Häufige Fragen zu Kinster
Was ist Kinster?
Kinster ist eine App-Plattform für Unternehmen: ein zentraler, geschützter Einstiegspunkt, über den Mitarbeiter, Kunden und Interessenten auf Ihre Web-Apps zugreifen. Je App stellen Sie granular ein, wer sie sieht: nur das eigene Team, einzelne Kundengruppen oder alle. Fachabteilungen entwickeln neue Apps KI-gestützt direkt im Browser und bringen sie über einen definierten Review-Prozess live. needful-apps betreibt die Plattform und prüft jede App vor dem Go-Live.
Müssen Fachabteilungen dafür programmieren können?
Nein. Jede neue App startet aus einem Template mit fertiger Projektstruktur, Datenbank-Anbindung und Arbeitsanweisungen für den KI-Assistenten. Entwickelt wird im Chat: Die Fachabteilung beschreibt in Alltagssprache, was die App tun soll, die KI setzt es innerhalb der vorgegebenen Leitplanken um, jede Änderung lässt sich per Klick zurücknehmen. Wer selbst in den Code will, öffnet VS Code im Browser gleich daneben. Eine Schulung für den Einstieg gehört zum Angebot.
Wie stellt Kinster sicher, dass KI-generierte Apps sicher sind?
Durch Leitplanken statt Vertrauen: Zwölf automatische Prüfungen laufen beim Einreichen und blockieren fehlerhafte Stände, eine dreizehnte zieht später das Ergebnis der CI nach (unter anderem Secret-Scan, Abhängigkeits-Audit, CVE-Scan der Container, Datenbank-Migrationen mit Pflicht-Zugriffsregeln und eine Suche nach personenbezogenen Daten im Protokoll). Dazu kommen Oberflächentests, die der Assistent selbst schreibt und die bei jeder Freigabe-Anfrage automatisch laufen. Danach reviewt needful-apps jede App und jedes größere Update, bevor es produktiv geht. Geschäftslogik liegt grundsätzlich im Backend, nie im Browser-Code.
Wie kommen Kunden und externe Partner an eine App?
Über Einladungen statt Sammelkonten: einmal verwendbar, mit Ablaufdatum, und wer darüber hereinkommt, muss einen zweiten Faktor einrichten. Auch das Konto selbst kann ein Ablaufdatum tragen, sodass ein Projektzugang von selbst endet. Je Person ist sichtbar, welche Apps sie erreicht und über welche Gruppe; eine einzelne App lässt sich auch einer einzelnen Person direkt freigeben. Verwaltet wird das im Kinster-Dashboard.
Bringt Kinster eine eigene KI mit, oder brauchen wir dafür einen Vertrag?
Kinster bringt sie mit. Der Zugang zum KI-Anbieter liegt bei needful-apps, Sie brauchen weder einen eigenen Vertrag noch einen Schlüssel noch eine zweite Rechnung. Der Assistent versteht Text und Bilder, PDFs und Screenshots lassen sich direkt anhängen, und die Plattform entscheidet je Anfrage, welches Modell gebraucht wird. Abgerechnet wird nach Verbrauch aus einem Guthaben, dessen Stand und Verlauf im Dashboard stehen; aufgestockt wird auf Anfrage, nicht stillschweigend. Wer lieber einen eigenen KI-Zugang nutzt, hinterlegt ihn je Person. Die Verarbeitung läuft bei einem Anbieter in Frankreich, Ihre Eingaben werden dort nicht zum Training verwendet.
Können unsere fertigen Apps selbst KI nutzen?
Ja. Eine App darf die KI im laufenden Betrieb fragen, etwa um eine Rückmeldung einzuordnen, einen langen Text zusammenzufassen oder eine Antwort vorzuformulieren. Das ist ab Werk aus und wird einzeln je App freigeschaltet, mit eigenem Guthaben getrennt von den Review-Stunden und dem Guthaben des Assistenten. Die Grenzen sind hart gezogen: Diese KI schreibt keinen Programmcode und beantwortet keine Fragen zur IT-Sicherheit, solche Anfragen weist die Plattform ab, bevor sie den Anbieter erreichen. Dazu kommen Mengengrenzen je App und Stunde.
Können Apps SMS verschicken?
Ja, über einen Zustelldienst in Dänemark, angebunden am selben zentralen Weg wie die KI. Auch das ist ab Werk aus und wird je App freigeschaltet, mit eigenem Guthaben. Je Installation legen wir fest, welche Ländervorwahlen erlaubt sind (voreingestellt Deutschland), optional einen festen Absender und eine Obergrenze je App und Stunde. Rufnummern ohne Ländervorwahl werden abgewiesen statt geraten, und die Rufnummer des Empfängers steht nicht in unseren Protokollen.
Können die Apps E-Mails verschicken?
Ja, über einen zentralen Anschluss an Ihr eigenes Postfach, nicht über einen fremden Mailversender. Freigeschaltet wird der Versand je App, mit Obergrenze je Stunde, und jede Freischaltung steht im Audit-Log.
Wie melden sich Nutzer an?
Über Single Sign-On: Mitarbeiter melden sich per Single Sign-On mit ihrem bestehenden Firmenkonto an, Kunden und Interessenten registrieren sich mit E-Mail und Passwort plus Multi-Faktor-Authentifizierung. Wer welche App sieht, steuern Gruppen je App: zentral verwaltet, ohne App-eigene Logins.
Wo läuft Kinster und wem gehören die Daten?
Wahlweise bei needful-apps oder auf Ihrem eigenen Server, in beiden Fällen im deutschen Rechenzentrum, betrieben mit Docker Compose, ohne US-Cloud. Auch die KI-, Sprach- und SMS-Dienste, die Kinster mitbringt, laufen bei europäischen Anbietern (Frankreich, Dänemark, Deutschland), die Ihre Eingaben nicht zum Training verwenden; bei uns bleibt von einer Anfrage nur die Abrechnung stehen, nicht ihr Inhalt. Der Quellcode jeder App liegt versioniert auf dem Server der Installation und wird auf Wunsch in Ihre eigene Git-Verwaltung gespiegelt, die Daten liegen in einer Supabase-Datenbank der Installation. Tägliche Backups werden manipulationssicher (append-only) abgelegt und regelmäßig auf Wiederherstellbarkeit geprüft.
Müssen wir Kinster selbst betreiben?
Nein. Kinster gibt es als Komplettpaket: needful-apps stellt die Server im deutschen Rechenzentrum, betreibt die Plattform und hält sie aktuell, Sie und Ihre Fachabteilungen nutzen nur noch den Browser. Wer eigene Infrastruktur oder eigene Vorgaben hat, betreibt Kinster stattdessen auf dem eigenen Server; Funktionsumfang und Betreuung sind identisch, ein späterer Umzug ist in beide Richtungen möglich.
Was passiert, wenn eine App ausfällt?
Deployments laufen ohne Unterbrechung (Zero-Downtime); geht etwas schief, gibt es den Rollback auf den vorigen Stand per Klick. Monitoring prüft jede App von außen, Alarme gehen per E-Mail raus, und das Dashboard zeigt Status, Logs und Deployment-Historie jeder App.
Sehen die Apps nach unserem Unternehmen aus?
Ja, automatisch. Logo, Farben und Gestaltungsvorgaben hinterlegen Sie einmal zentral in den Einstellungen; jede neue App startet damit im Firmen-Design, und der KI-Assistent setzt die Vorgaben beim Bauen der Oberfläche um. Kinster prüft dabei jeden Farbwert auf ausreichenden Kontrast nach WCAG, was besonders für Lieferanten öffentlicher Auftraggeber zählt. Ändert sich das Design, bietet die Plattform jeder App das Update an.
Können bestehende Tools und Excel-Lösungen übernommen werden?
Ja. Bestehende Anwendungen ziehen auf die Plattform um, inklusive Nutzerkonten und Zugängen; gewachsene Excel- oder Access-Lösungen werden als richtige App neu aufgebaut, mit Rechten, Backup und Historie. Die Migration übernimmt needful-apps im Rahmen der Errichtung.
Was kostet Kinster?
Kinster besteht aus Errichtung, Lizenz und laufender Betreuung (Serverwartung, Monitoring, Code-Review, Reaktionszeiten je nach Vereinbarung). Die Review-Stunden sehen Sie transparent im Dashboard. Die Preise richten sich nach Umfang und Anzahl der Nutzer, im kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein transparentes Angebot.